Aktuelles und Termine

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Finanzielle Bildung tut Not. Aber wie und von wem soll sie umgesetzt werden?

22. November 2019, Berlin

 
Leider hat finanzielle Bildung in Deutschland einen geringen Stellenwert. Deshalb gibt nach wie vor einen erheblichen Bedarf an guter Finanzbildung. Da wundert es nicht, wenn internationale Vergleichsstudien zeigen, wie schlecht es um die finanzielle Bildung in Deutschland bestellt ist. Hierbei waren wohlgemerkt nicht die finanzmathematischen Kenntnisse der Testteilnehmer gefragt. Es ging um das grundsätzliche Verständnis finanzieller Zusammenhänge.

Finanzbildung ist, wie Bildung in Deutschland allgemein, Ländersache. Das Ausmaß und die Qualität sind dementsprechend unterschiedlich, je nachdem, in welchem Bundesland man aufwächst. Unterschiedliche private Initiativen haben sich seit Jahren zum Ziel gesetzt, diese Lücke zu schließen. Die Qualität ist dabei sehr unterschiedlich.

Während Schulbücher von den zuständigen Ministerien intensiv geprüft werden, entfällt eine solche Prüfung bei Unterrichtsmaterial privater Anbieter. Das heißt, die Materialien werden weder auf ihre Inhalte noch auf ihre Didaktik hin überprüft. Und auch nicht auf Interessen Dritten.

Fragen gibt es also viele. Wir wollen darüber reden.

  • Wie kann finanzielle Bildung in den Bundesländern besser gefördert werden?
  • Wie sinnvoll ist es, wenn Anbieter von Finanzdienstleistungen ausgerechnet zu finanzieller Bildung beraten?
  • in welchem Rahmen können sich die privaten Initiativen einbringen , um gemeinsam mit den staatlichen Angeboten eine optimale finanzielle Bildung sicher zu stellen?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen gelten, damit finanzielle Bildung nicht die falschen Anbieter in einen ungeschützten Bereich eintreten lässt?
  • Wie und von wem können Standards geschaffen werden?
  • Wie kann eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Initiativen stattfinden?

Das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz will am 22.11.2019 in der Nordrhein-Westfälischen Landesvertretung in Berlin mit Experten und mit Ihnen diskutieren.

Das aktuelle Programm sowie sie die Anmeldemöglichkeiten finden Sie ab Mai 2019 hier auf www.pnfk.de.

Wenn Sie darüber hinaus im Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz mitwirken wollen, freuen wir uns auf Ihre Fachkompetenz und / oder finanzielle Unterstützung.

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

25. Oktober 2018 Berlin

 
Am Vortag der FinKomReloaded haben wir uns zur jährlichen Mitgliederversammlung getroffen.
Hauptthema und -anliegen war die Zukunft unseres Vereins Präventionsnetzwerks. Diese konnte gesichert werden.

Die Mitglieder haben bekräftigt, den Verein als einzigartige bundesweite Austauschplattform für Finanzkompetenz und finanzieller Bildung weiter aufzubauen und zu stärken. Aus den Reihen der Mitglieder wurde ein neuer, deutlich erweiterter Vorstand einstimmig gewählt.

Bestätigt als Vorstände:
Marius Stark (Vorsitz), Thomas Raddatz (Stellvertretender Vorsitzende), Franz Thien (Finanzen)

Neu im Vorstand:
Dr. Birgit Happel, Michael Baur, Dr. Dirk Ulbricht, Christiane Heger

Der Vorstand, kurz nach der Wahl (von links):
Birgit Happel, Dirk Ulbricht, Marius Stark, Michael Baur, Christiane Heger, Franz Thien, Thomas Raddatz

FinKomReloaded

am 26. Oktober 2018 in Berlin

 
Wir blicken zurück auf 6 FinKoms, 6 Börsen zur Finanzkompetenz, auf denen sich zwischen 2006 und 2016 insgesamt mehr als 90 Projekte vorgestellt haben. Gemeinsam machen wir eine Bestandsaufnahme und erarbeiten Leitlinien für die künftige Präventionsarbeit.

Wann: 26.Oktober 2018
Wo: Berlin, katholische Akademie

Internationale Konferenz zu Finanzdienstleistungen
„10 Jahre Finanzmarkt-Krise“

am 21. & 22. Juni 2018

 
Die Konferenz des Instituts für Finanzdienstleistungen e.V. fand in diesem Jahr im Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11-12, in Hamburg statt.

Das Präventionsnetzwerk hat auf der Konferenz einen Workshop ausgerichtet zum Thema: Finanzielle Bildung.

Diskutiert haben darüber:
    Prof. Hartmut Walz, Hochschule Ludwigshafen
    Dr. Nadine Mayer, Verbraucherzentrale Hessen
    Bettina von Jagow, MyFinanceCoach
    Bettina Heine, Schuldnerberatung Charlottenburg/Wilmersdorf
    Holger Oppenhäuser, Attac

Moderiert hat den Workshop unser Mitglied Dani Parthum. Vielen Dank nochmals dafür!

Zum Programm.

10. Forum Privater Haushalt

„Der informierte Verbraucher in Finanzfragen – Wunsch oder Wirklichkeit?“

am 19. April 2018, von 11:30 bis 15:30 Uhr

bei der DSGV, Charlottenstraße 47, Berlin

 
Am 19. April 2018 veranstaltet der Beratungsdienst Geld und Haushalt das 10. Forum Privater Haushalt.

Die Veranstaltung widmet sich anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Geld und Haushalt dem Thema „Der informierte Verbraucher in Finanzfragen – Wunsch oder Wirklichkeit?“.

Informationen sind die Basis für gute Finanzentscheidungen. Doch welche und wie viele Informationen sind dabei hilfreich? Und wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen für die Informationsmacher? Mit einem Blick in die Zukunft sollen an diesem Tag Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob und wie die künstliche Intelligenz das Informationsangebot verändern wird.

Dazu hat der Beratungsdienst interessante Gastreferenten und Referentinnen aus Politik, Wissenschaft und Praxis eingeladen, die in Vorträgen und Diskussionsbeiträgen das Thema ausleuchten.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine kostenfreie Führung durch die Ausstellung „Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend“ mit dem Kurator Robert Muschalla im Deutschen Historischen Museum angeboten.

Sie können sich bis zum 13. April unter diesem Link anmelden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Programm des Tages:
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10. Forum Privater Haushalt_4.2018.pdf
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Die Tricks der anderen …

Mitglied Martin Wassink mit Workshop „Pfade durch den Finanzdschungel“

 
Bitte Bild anklicken oder den Artikel hier online lesen.
 

Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V.

Wahlen zum Vorstand

 
Im Anhang eine Pressemitteilung zu den aktuellen Vorstandswahlen.

DGH Vorstandswahlen 2017.pdf
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Berlin: Von Sparfüchsen und Konsumgöttinen

Schulungen für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

3.11.2017, 10 – 13 Uhr

 
In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stehen Erzieher, Sozialarbeiter und pädagogische Mitarbeiter vor der Problematik, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld nicht erlernt wurde und Lücken bei der finanziellen Allgemeinbildung eine verständige Einschätzung von Risiken von Finanzdienstleistungen oder auch deren Komplexität unmöglich machen.

Damit der Gang zur Schuldnerberatung nicht als der letzte Ausweg in solchen Situationen betrachtet wird, möchte die Caritas Schuldner- und Insolvenzberatung frühzeitig mit den Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten.

Es entstand daher die Idee, Seminare für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Großbezirk Pankow über die Caritas Schuldner- und Insolvenzberatung anzubieten.

Neben praxisnaher Wissensvermittlung soll in diesen Seminaren vor allem ein Bewusstsein für Schuldenfallen und den Umgang mit möglichen Schuldenproblematiken geweckt werden sowie auch eine Reflexion des eigenen Konsumverhaltens stattfinden.

Veranstaltungsort ist jeweils die Schönhauser Allee 141, 10437 Berlin, Vorderhaus, Erdgeschoss. Anmeldungen bitte über eine E-Mail an Dorothée Bünner: d.buenner(at)caritas-berlin.de

Flüchtlingsarbeit meets Hauswirtschaft

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V.

 
Alltagsgestaltung und Daseinskompetenz sind in allen Kulturen und Ländern dieser Erde notwendig und vertraut. Wer erstmals in ein fremdes Land kommt, die Sprache nicht spricht und die Kultur nicht kennt, fühlt sich fremd, hilflos und ausgeliefert. Eine Basiskompetenz ist die Hauswirtschaft. Durch niederschwellige hauswirtschaftliche Angebote können Gemeinsamkeiten erkannt werden und ein Austausch der unterschiedlichen Kulturen erfolgen.

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft ist eine Sammlung bewährter Materialien eingestellt, die in der Flüchtlingsarbeit oder in der hauswirtschaftlichen Qualifikation von und mit Flüchtlingen zum Einsatz kommen können. Unter diesem Link finden sich beispielsweise Muster für Ordnungs-, Reinigungs- und Speisepläne, Handwaschanleitungen und Handreichungen.

170831 Pressemitteilung.pdf
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Schuldnerberatung Baden-Württemberg

 
Hinweise aus dem Newsletter:
Es gibt eine neue Rubrik im Infodienst Schuldnerberatung. Jugendschuldnerberatung ist mit fünf Beiträgen gestartet. Vier Projekte, die spezielle Hilfen für überschuldete Jugendliche bzw. zur Prävention in Baden-Württemberg anbieten oder angeboten haben, berichten von ihrem Start, ihren Erfahrungen oder stellen Arbeitsergebnisse zur Verfügung. Wir danken den KollegInnen für ihre interessanten Beiträge und veröffentlichen auch gerne Ergebnisse aus anderen Regionen.
Kontakt: krueger.b(at)diakonie-wue.de
Einen besonderen Hinweis verdient die unabhängige und sowohl träger- als auch länderübergreifende Fachgruppe Jugend-Schuldner-Beratung und Prävention, die weitere Mitglieder aufnimmt.

Der 90-seitge Ratgeber „Schuldenfrei im Alter“ kann gegen Porto-Erstattung auch in größerer Anzahl (z. Zt. noch beim Diakonischen Werk Württemberg) bezogen werden. Kontakt: parcetic.n(at)diakonie-wue.de

„Werteorientiertes Handeln in der Hauswirtschaft“

 
Neuerscheinung: Zehn Leitsätze für das hauswirtschaftliche Handeln in sozialen Einrichtungen konkretisieren den Beitrag der Hauswirtschaft für ein werteorientiertes Handeln und holen sie aus der verengten effizienzorientierten Ecke.

Pressemitteilung zur Neuerscheinung.pdf
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9. und 10. November 2017

Internationale Fachtagung zur Schuldenberatung der FH Nordwestschweiz

 
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Anmeldeformular CH.pdf
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28. November 2017

Fachtagung „Altersarmut“ des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz e. V.

 
Mehr Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

30. November 2017

Verbraucherschutzforum der BaFin

 
Am 30. November 2017 veranstaltet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht das 5. Verbraucherschutzforum „Digitalisierte Finanzwelt: Fluch und Segen für Verbraucher?“ im House of Logistics and Mobility in Frankfurt am Main, zu dem wir gerne einladen.

BaFin und Vertreter von Verbraucherschutzorganisationen und Verbänden sowie der Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Politik werden die Herausforderungen der Digitalisierung für den kollektiven Verbraucherschutz erörtern. Der Einsatz von Big Data durch Finanzinstitute steht im Mittelpunkt eines Vortrags eines Vertreters der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA. Die Vor- und Nachteile der Nutzung von Big Data durch Versicherungsunternehmen diskutieren ein Vertreter des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) und ein Branchenexperte. Paneldiskussionen zu den Themen IT-Sicherheit von Bankkunden und Verbraucherinformation im digitalen Zeitalter runden die Veranstaltung ab.

Nähere Informationen zum Ablauf und zur Anreise entnehmen Sie bitte dem unten herunterladbaren Programm.

Anmeldungen sind bis zum 26. Oktober 2017 über die Website der BaFin möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, es stehen ca. 300 Plätze zur Verfügung. Teilnahmezusagen wird die BaFin etwa drei Wochen vor der Veranstaltung per E-Mail versenden.

Programm Verbraucherschutzforum 2017.pdf
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7. bis 8. Dezember 2017

Veranstaltung zu HaushaltsOrientierungsTraining in Paderborn
 
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Programms veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. eine Arbeitstagung, um Erfahrungen aus dieser Zeit auszutauschen und in die zukünftige Arbeit mit einfließen zu lassen.

Das Projekt finden Sie hier auf unseren Projektseiten beschrieben. Das Faltblatt zur Veranstaltung am 7. und 8. 12. gibt es hier zum Download.

171207 HOT Arbeitstagung.pdf
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