Für einen besseren Umgang mit Geld

 

Verschuldung privater Haushalte – Ursachen und Hilfen

31. Januar 2020 DIW Berlin | Elinor Ostrom Hall Mohrenstraße 58, 10117 Berlin

Im Mittelpunkt des vierten und vorerst letzten Workshops im Rahmen der Veranstaltungsreihe des DIW Berlin „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“ steht das Thema Verschuldung privater Haushalte in Deutschland.

Laut Schuldneratlas 2019 betrug der Anteil Verschuldeter an der Bevölkerung zuletzt zehn Prozent. Damit hat sich die Verschuldung gegenüber den Vorjahren nicht grundlegend verändert. Die Analyse verweist auch auf die Ursachen von Verschuldung, diese werden insbesondere in längerfristigem Niedrigeinkommen, Erkrankung und Sucht sowie unwirtschaftlicher Haushaltsführung gesehen. Während Jüngere der Verschuldung schneller wieder entkommen können, nimmt die Altersüberschuldung deutlich zu und Männer sind offensichtlich stärker als Frauen von Verschuldung betroffen.

Im Workshop wird insbesondere diskutiert, ob Finanzwissen sowie -bildung und -beratung einen Beitrag dazu leisten können, den Weg in die Verschuldung zu verhindern und den Weg aus der Verschuldung zu unterstützen.

Organisiert und moderiert wird der Workshop von Antonia Grohmann und Kornelia Hagen. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe von der Vereinigung der Freunde des DIW Berlin.

Programm
WSIV-FinKomVerschuldung-200131-Programm.pdf [172 KB] Download

Jahrestagung des Netzwerks Finanzkompetenz NRW 21./22.01.

Teilen, vernetzen, verbreiten – Finanzwissen in der digitalen Welt!

Zur Jahrestagung 2020 des Netzwerks Finanzkompetenz, die am 21. und 22. Januar in der Akademie Die Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr stattfindet, laden wir Sie herzlich ein. Seien Sie dabei!

Eingeladen zum Jahrestreffen sind Mitglieder des Netzwerks und Personen, die in einem interdisziplinären Austausch die Finanzbildung in unserer Gesellschaft unterstützen wollen. Gerne können Sie diese Einladung auch an Interessierte weiterleiten.

 

Fachtag 2019

Unser Fachtag zum Thema „Finanzielle Bildung tut not! Aber wer soll sie anbieten und wie soll das geschehen?“ fand am 22.11.19 in Berlin statt. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Thema des Fachtages

Die finanzielle Bildung in Deutschland hat derzeit, trotz zahlreicher guter Ansätze, immer noch einen geringen Stellenwert. Da wundert es nicht, wenn internationale Vergleichsstudien zeigen, wie schlecht es um die finanzielle Bildung in Deutschland bestellt ist. Hierbei waren wohlgemerkt nicht die finanzmathematischen Kenntnisse der Testteilnehmer gefragt. Es ging um das grundsätzliche Verständnis finanzieller Zusammenhänge. Für die Mitglieder des Präventionsnetzwerkes Finanzkompetenz stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie hoch eigentlich der tatsächliche Bedarf an nachhaltiger finanzieller Bildung in Deutschland ist, und wer für die bedarfsdeckende “Versorgung“ letztlich verantwortlich ist?

Finanzielle Bildung in Deutschland ist, wie Bildung allgemein, Ländersache. Das Ausmaß und die Qualität sind dementsprechend je nach Bundesland unterschiedlich. Unterschiedliche private Initiativen haben sich seit Jahren zum Ziel gesetzt, diese Lücke zu schließen. Die Qualität ist dabei sehr unterschiedlich. Während Schulbücher von den zuständigen Ministerien intensiv geprüft werden, entfällt eine solche Prüfung bei Unterrichtsmaterial privater Anbieter. Das heißt die Materialien werden oftmals weder auf ihre Inhalte noch auf ihre Didaktik hin überprüft.

  • Wie kann finanzielle Bildung in den Bundesländern besser gefördert werden?
  • In welchem Rahmen können sich die privaten Initiativen einbringen, um gemeinsam mit den staatlichen Angeboten eine optimale finanzielle Bildung sicher zu stellen?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen gelten, damit finanzielle Bildung nicht die falschen Anbieter in einen ungeschützten Bereich eintreten lässt?
  • Wie und von wem können Standards geschaffen werden?
  • Wie kann eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Initiativen stattfinden?
  • Welche Rolle spielt hierbei das Thema Flucht und Migration?
  • Können spezielle Angebote für die Zielgruppe vorgehalten werden?
  • Sind vermeintliche Online Verbraucherschützer selbst Anbieter?
 

Vortrag: Verbraucherbildung ist präventiver Verbraucherschutz – Qualitätssicherung von Lehrmaterialien
VZBV_Verbraucherbildung-praeventiver_Verbraucherschutz.pdf [823 KB]
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Vortrag: Wer tummelt sich mit welchen Absichten in der finanziellen Bildung?
WALZ_PNFK_Referat.pdf [2.107 KB]
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Vortrag: Finanzielle Bildung in Deutschland und in der EU
Korczak_Vortrag.pdf [691 KB]
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Kinder, Jugendliche, Erwachsene – im Umgang mit Geld können fast alle noch etwas lernen. Allerdings: Was Kinder nicht lernen dürfen, führt schon bei Jugendlichen zu handfesten Problemen. Und bei Erwachsenen schließlich kann es verheerend werden. Bis hin zur Überschuldung.

Das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz will einen Beitrag dazu leisten, diese Negativ-Spirale zu durchbrechen.

Die eigenen finanziellen Mittel realistisch einschätzen. Finanzdienstleistungen kritisch prüfen und zum eigenen Vorteil einsetzen. Diesen Vorteil überhaupt kennen: Bedürfnisse, Langfristigkeit, Alternativen. Das alles wollen wir bewusst und sichtbar machen. Zu diesem Zweck haben wir Ziele definiert, an denen sich unser aller Arbeit orientiert. Und diese Ziele sehen so aus, wie im folgenden Kasten beschrieben:

– Wir vernetzen Akteure im Bereich der allgemeinen Finanzkompetenz.
– Wir fördern eine Zusammenarbeit von Trägern der Bildung und Beratung.
– Eine Herzensangelegenheit ist uns die Stärkung der individuellen Fähigkeiten bei der Alltags- und Lebensbewältigung.
– Wir arbeiten an der Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen:
nachhaltiger Verbraucherschutz und faire soziale Marktwirtschaft.

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